Beirat Wohnen

Bewohnerbeirat der Wohnstätten Lebenshilfe Hamm e.V.

Was ist ein Bewohnerbeirat?

Alle Menschen, die in einer Wohnstätte leben, sollen in ihrem Haus mitbestimmen und mitwirken können. Im Wohn- und Teilhabegesetz von Nordrhein-Westfalen steht geschrieben, dass alle Bewohner Menschen wählen sollen, die für sie sprechen. Das ist der Bewohnerbeirat. Gut ist es, wenn aus jedem Haus ein Sprecher gewählt wird.

Der Bewohnerbeirat „bei der Arbeit“ – hier bei der Tagung, die einmal im Monat im Heinrich-Brauckmann-Haus stattfindet.

Die Bewohner der Wohnstätten der Lebenshilfe Hamm wählen alle vier Jahre den Bewohnerbeirat. Der Bewohnerbeirat hat 6 Mitglieder. Der Bewohnerbeirat wird bei seiner Arbeit von einem Assistenten unterstützt.

Der Bewohnerbeirat trifft sich einmal im Monat.
Er fragt die Bewohner nach ihren Wünschen.
Er überlegt, wie man die Wünsche erfüllen kann.
Er organisiert Feste und andere Veranstaltungen.

Zu den Aufgaben des Beirates Wohnen gehören, dass dieser die Ideen und Anregungen aus den Einrichtungen der Geschäftsführung vorträgt. Diese versucht, die Wünsche der Menschen, die in den verschiedenen Wohnstätten leben, umzusetzen.

Die Mitglieder des Bewohnerbeirats machen regelmäßig Fortbildungen. Dort lernen sie, wie man andere Menschen vertritt. Sie tauschen sich über ihre Arbeit aus.

Der aktuelle Bewohnerbeirat der Wohnstätten Lebenshilfe Hamm e.V. von links nach rechts: Michael Hanusch, Robert Struck, Phil Taraschinski, Sigrun Peuker, vorn: Jens Schaffer, nicht im Bild: Berni Keil.

So arbeitet der Bewohnerbeirat

Im Frühling jedes Jahres gibt es eine Bewohnerversammlung aller Häuser. Der Bewohnerbeirat berichtet über das vergangene Jahr. Bilder werden auf einer Leinwand zu den verschiedenen Themen gezeigt.

Bei der Versammlung sammelt der Beirat auch Wünsche und Vorschläge der Bewohner. Manchmal geht es zum Beispiel um Feste, neue Möbel, Ausflüge oder um das Essen.

Die Bewohner können aber nicht nur einmal im Jahr Wünsche äußern. Sie können die Mitglieder des Bewohnerbeirats immer ansprechen. Sie können ihre Wünsche auch aufschreiben oder aufschreiben lassen. Es gibt in jeder Einrichtung einen Ideen- und Beschwerdebriefkasten.

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